Weiche Kontaktlinsen

Weiche Kontaktlinsen werden aus flexiblen Materialien gefertigt. Im Gegensatz zu harten Kontaktlinsen sind weiche Linsen deutlich größer.

Je nach Anforderung  und Linsentyp kommen verschiedene Materialien bei der Fertigung dieser Kontaktlinsen zum Einsatz. Das können zum Beispiel hochwasserhaltige Hydrogele sein, als auch besonders sauerstoffdurchlässige Silikonhydrogele. Bei den weichen Kontaktlinsen wird nach der Tragezeit unterschieden. Wir im Contactlinsencentrum Maxam versorgen Sie hauptsächlich mit folgenden Linsentypen:

  • Eintageskontaktlinsen
  • Monatslinsen
  • Jahreslinsen

Wenn ein anderes Intervall für den Austausch der Kontaktlinsen gewünscht oder notwendig ist, finden wir auch hier eine Lösung.

Weiche Kontaktlinsen passen sich der Form der Hornhaut-oberfläche an. Das Resultat ist eine meist sehr gute Spontan-verträglichkeit. Auch für Menschen empfindlichen Augen sorgen diese Kontaktlinsen für ein angenehmes Tragegefühl.

Die meist  große und gleichmäßige Auflage der Kontaktlinsen sorgt für einen stabilen Sitz. Diese Kontaktlinsen können kaum verrutschen.

Gerade für Kontaktlinseneinsteiger oder Spontanträger sind weiche Kontaktlinsen (wie Eintageslinsen) durch die hohe Spontanverträglichkeiteine gute Lösung. Weiche Linsen können problemlos abwechselnd mit einer Brille getragen werden.

Auch eine weiche Kontaktlinse erfordert eine individuelle Anpassung an das Auge. Durchkrümmung, Linsenstärke und Durchmesser allein sind kein Garant für eine gut sitzende, verträgliche Kontaktlinse und lange Tragezeiten.
Harte Kontaktlinsen

Harte Kontaktlinsen, auch formstabile Kontaktlinsen genannt, sind aus hochsauerstoffdurchlässigen Kunststoffen gefertigt.

Sie sind deutlich kleiner als weiche Kontaktlinsen. Eine harte Kontaktlinse hat gängige Durchmesser zwischen 9-11mm. Weiche Kontaktlinsen sind eher ab 13 mm aufwärts zu bekommen.

Harte Kontaktlinsen "schwimmen" relativ locker auf dem Tränenfilm. Durch die Unterspülung der Kontaktlinsen mit Tränenflüssigkeit ist ein langes Tragen machbar und die Augen werden so mit Feuchtigkeit und Sauerstoff versorgt.

Bei der Anpassung von harten Kontaktlinsen ist mit einer längeren Eingewöhnungszeit zu rechnen. Dies ist bedingt durch das formstabile Kunststoffmaterial, was anfänglich ein größeres Fremdkörpergefühl verursacht.  Die Anpassung ist deutlich aufwendiger als die einer weichen Kontaktlinse.

Die Vorteile von harten Kontaktlinsen sind eine hohe Langzeitverträglichkeit.  Manchmal lassen sich bestimmte Fehlsichtigkeiten auch nur mit einer harten Kontaktlinse korrigieren.

Besonders Augenerkrankungen wie der Keratokonus können nur mit diesen Linsen optimal korrigiert werden. Auch nach Hornhaut-transplantationen werden häufig formstabile Kontaktlinsen angepasst. Häufig ist die Versorgung von Menschen mit trockenen Augen und Fehlsichtigkeiten mit einer harten Kontaktlinse sinnvoller und beschwerdefreier als mit einer weichen Kontaktlinse.

Auch die sogenannten "Schlaflinsen", bei denen über Nacht die Fehlsichtigkeit korrigiert wird, sind harte Kontaktlinsen.

Wir empfehlen nach maximal zwei Jahren harte Kontaktlinsen zu tauschen. Nicht mehr passende, beschädigte oder verschmutze Linsen führen zu Unverträglichkeiten und einem vermindertem Tragekomfort.

Kontaktlinsen für verschiedene Sehanforderungen

Bei der Anpassung von Kontaktlinsen ist neben der vorliegenden Fehlsichtigkeit auch entscheidend, welche Ansprüche der Linsenträger hat. Generell wird zwischen den beiden Haupttypen unterschieden, den weichen und den harten Kontaktlinsen.

Für sporadisches Tragen, zum Beispiel beim Sport und in der Freizeit, können Tageskontaktlinsen oder Monatslinsen interessant sein, sofern die Parameter dieser standartisierten Kontaktlinsen auf Ihren Augen passen.

Sollen die Linsen täglich getragen werden und bringen die Standardlinsen keinen Erfolg, werden individuelle Kontaktlinsen von uns angepasst. Unsere Hersteller fertigen dann die Kontaktlinsen extra für den jeweiligen Kunden an. Bei der Fertigung dieser Kontaktlinsen werden Parameter bis auf den hundertstel Millimeter berücksichtigt.

Sphärischen (Einstärkenlinsen)  und torischen  Kontaktlinsen (Linsen, die die Hornhautverkrümmung berücksichtigen) sind die häufigsten  Kontaktlinsen.

Wenn die Alterssichtigkeit ab etwa 45 Jahren einsetzt und das Lesen von kleiner Schrift in der Nähe schwierig wird, können multifokale Kontaktlinsen zum Einsatz kommen. Auch diese gibt es schon im weniger individuellen Bereich der Eintageskontaktlinsen und Monatslinsen. Multifokale Kontaktlinsen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da fast alle täglichen Sehanforderungen mit diesen Linsen gemeistert werden können.

Bessere Ergebnisse werden aber mit individuellen Multifokallinsen erreicht, die zum Beispiel – im Gegensatz zur Gleitsichtbrille – auch das
Lesen über Kopf ermöglichen. Durch eine größere Bandbreite an Zusatzparametern sind deutlich bessere Ergebnisse zu erwarten.

Myopieprogression

Myopieprogression mit Ortho-K-Kontaktlinse

In unserer Gesellschaft wird immer mehr Naharbeit wichtig. Dadurch verändert sich auch die Fehlsichtigkeit. Wir werden immer kurzsichtiger. Seit langem gibt es diverse Studien, die sich mit dem Stoppen der fortschreiten Kurzsichtigkeit beschäftigen.

Mit Erfolg.
Besonders bei Kindern, welche genetisch vorbelastet sind, ist es sinnvoll sich über das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit Gedanken zu machen. Spezielle Linsen können bewirken, daß die Kurzsichtigkeit, also das Längenwachstum des Auges nicht mehr so schnell oder gar nicht mehr zunimmt. Diese individuellen Linsen sind so angepasst, daß sie einen positiven Einfluss auf das Längenwachstum des Auges haben. Für nähere Informationen sprechen Sie uns gerne an.

Keratokonus

Auge mit Keratokonus

Beim Keratokonus  handelt es sich um eine spezielle Augenerkrankung, bei der sich die Hornhaut verdünnt. Dadurch entstehen Irregularitäten auf der Hornhaut, die sich nicht oder nur ungenügend durch Brillengläser korrigieren lassen.  Häufig läßt sich beim Keratokonus eine kegelförmige Verformung der Hornhaut feststellen (siehe Abbildung).

Der Keratokonus  Patient bedarf der Anpassung von individuellen, asymmetrischen meist harten Kontaktlinsen, um wieder einen guten Visus zu erreichen. Die Anpassung dieser Art der Kontaktlinsen ist besonders aufwändig, da eine Vielzahl von Parametern bestimmt werden müssen, die in der Keratokonus-Kontaktlinse zu berücksichtigen sind.

Wenn diese Kontaktlinsen gut angepasst werden können, sind Visussteigerungen (Sehkraftverbesserung) von über 50% bei Keratokonus Betroffenen zu erreichen.

Sklerallinsen

Vergleich einer harten Linse zu einer Sklerallinse

Sklerallinsen sind formstabile Kontaktlinsen, die nicht wie gewöhnlich auf der Hornhaut schwimmen.

Diese Art der Linsen reicht bis hin zur Sklera (Lederhaut) und wird angepasst, wenn die zentrale Hornhaut überbrückt werden soll (u.a. bei Formen des Keratokonus). 

Die Linsen sind deutlich größer als 15mm (eine normale harte Linse hat etwa 8mm), wobei sich die tatsächliche Größe nach der eigentlichen Indikation richtet. Dadurch, daß die Linse keinen Kontakt zur Hornhaut hat, ist sie spontan so gut verträglich wie eine herkömmliche weiche Kontaktlinse.
 

Irislinsen, Irisprintlinsen

Beispiel einer Irisprintkontaktlinse

In speziellen Fällen ist es nötig, eine individuelle Irislinse anzupassen. Zum Beispiel aus ästhetischen oder medizinischen Gründen, nach Verletzungen des Auges oder bei angeborenen Defekten. Es kann passieren, dass die eigene Pupille unrund ist, oder sich „mehrere“ Pupillen in einem Auge befinden.

Dann muss eine Linse angepasst werden, die die Pupille wieder rund erscheinen lässt, um störendes Blendlicht zu reduzieren und die Sehstärke dadurch zu verbessern. Selbst wenn durch einen Unfall die Hornhaut vernichtet wurde und das Auge blind ist, können Irislinsen dem Träger ein Stück Selbstbewusstsein zurück geben, da der Makel für Außenstehende nicht sofort zu erkennen ist. Besondere Anpasserfolge mit Iriskontaktlinsen: <<Hier>>

Ortho-K-Linsen / Meine Schlaflinse

Ortho-K Linse

Haben Sie schon einmal überlegt, sich lasern zu lassen? Und sich doch nicht getraut? Dann ist Orthokeratologie die Lösung für Sie. Was sie dafür tun müssen?

Schlafen!

Ihre Fehlsichtigkeit wird durch die speziellen Linsen während des Schlafens korrigiert. Tagsüber bedarf es keiner Linse oder Brille. Die oberen Schichten der Hornhaut wurden in der Nacht kontrolliert umgeformt, so daß Sie tagsüber bis zu 16 Stunden den vollen Visus (Sehkraft) erreichen.
Die Idee ist keineswegs neu. In Asien und Amerika wird das Verfahren seit Jahrzehnten angewendet. Mit der Zulassung in Deutschland 2003  haben wir uns auf diese Art der Korrektion spezialisiert. Sauerstoffdurchlässige Materialien und computer-gesteuerte Messverfahren ermöglichen, dass die Linsen sicher über Nacht getragen werden können.
Und sollten Sie einmal keine Lust mehr auf Orthokeratologie haben, bildet sich das Auge in seine ursprüngliche Form wieder zurück. Die Methode ist vollkommen reversibel. Weitere Infos finden Sie  bei unseren Schlaflinsen.

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